Manuelle Medizin bei Kindern

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen! Körperbau und Gewebekonsistenz sind anders! Die Behandlung muß in jedem Fall schmerzlos erfolgen! Kindertränen sind ein schlechter Ausweis für Manualmediziner!

Das Aufspüren der Funktionsstörungen von Muskeln und Gelenken ist bei fast unbeweglichen Spastikern und Muskelschwundkranken ungleich schwieriger. Die Muskeln sind nur sehr begrenzt trainierbar. Die oben beschriebenen Muskelungleichgewichte sind aber ein ernstes Hindernis für den ordentlichen Gebrauch der noch vorhandenen Muskulatur.

Durch Atlas-Therapie, Chirotherapie und das sog. myofasciale Lösen – eine sanfte Behandlungsform – erreicht man eine Linderung der Ungleichgewichte auch bei der Atemtätigkeit.

Manuelle Medizin bei Kindern sollte nur von erfahrenen Ärzten aber unter keinen Umständen von Heilpraktikern oder Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Allerdings sollte diese Therapie unbedingt ergänzt werden durch muskuläre Massage und krankengymnastische Behandlungen, um die neue biomechanische Freiheit zu nutzen und auszubauen. Sie kann bei Bedarf ergänzt werden durch therapeutische Akupunktur, Lokalanästhesie und Neuraltherapie.

 

Es gilt immer wieder:

Manuelle Medizin öffnet der notwendigen Krankengymnastik das Tor zur Programmierung besserer Bewegungsmuster.

Manuelle Medizin Allein ist in der Regel nur eine halbe Sache!